Wie Sie Ihr Haus winterfest machen!



Wenn der Winter vor der Tür steht, ist es die beste Zeit, einen Wintercheck fürs Haus durchzuführen. Neben der Heizung sollten Sie vor allem Dach, Türen und Fenster inspizieren und gegebenenfalls instand setzen. Sie sparen dadurch Kosten und beugen Reparaturen vor. Bedenken Sie, dass aus einem kleinen Schaden durch Herbststürme und Regen schnell ein großer werden kann. Sie können einige der anfallenden Arbeiten problemlos selber erledigen. Für gefährliche und komplizierte Arbeiten sollten Sie jedoch einen Fachmann zu Rate ziehen.

Dach
Das Dach sollte sorgfältig inspiziert werden. "Bereits kleine Schäden, die nicht repariert werden, können teure Folgeschäden" verursachen. Sie können für Ihr Dach ebenso wie für Ihre Heizung einen Wartungsvertrag abschließen, durch den Reparaturen, die am Dach anfallen, wie beispielsweise das Ersetzen einer Dachpfanne oder das Säubern der Dachrinne, abgedeckt sind. Bei Häusern mit Flachdach müssen Sie unbedingt die Gullys von Herbstlaub befreien. Bei Verstopfung der Gullys kann es zu Wassereinbrüchen kommen. Wenn bei Ihrem Flachdach die Dämmung nicht in Ordnung ist, können Sie diese relativ problemlos von oben nachisolieren. Haben Sie ein Steildach, ist die Nachisolierung aufwendiger, aber durchaus ratsam, besonders bei alten Dächern.

Türen und Fenster
Undichte Türen und Fenster stellen eine Heizkostenfalle dar, da teure Heizenergie z. B. durch einen Spalt unter der Türe entweichen kann. Um dies zu verhindern, können Sie Abdichtungsleisten anbringen, die etwa mit kleinen Bürsten versehen sind. Eine weitere Möglichkeit sind sogenannte "Türvorleger", die Sie in den unterschiedlichsten Größen und Motiven erhalten. Diese meist in Rollenform gehaltenen Vorleger verschönern einerseits Ihr Zimmer und schützen ebenfalls vor dem Entweichen der warmen Luft aus dem Raum. Dies ist eine preiswerte und angenehme Art, Heizkosten zu sparen.

Auch bei Fenstern kann es sowohl bei alten als auch bei neueren Exemplaren manchmal durchziehen. Hat sich ein Fenster verzogen, muss es von einem Tischler nachgearbeitet werden. Manchmal reicht es bereits, wenn Scharniere und Türgriffe nachgespannt werden. Es kann auch sein, dass die Gummilippe, die das Fenster abdichtet, ersetzt werden muss. Haben Sie alte Fenster, die keine Gummilippe haben, erhalten Sie im Fachhandel spezielles Abdichtungsmaterial. So können Sie Ihre Fenster selber abdichten und sicheren Schutz vor Durchzug erhalten.
Um auf Dauer Energie zu sparen, sollten sie Ihre Fenster mit Einfachverglasung generell modernisieren oder durch neue Modelle ersetzen.


Heizungsanlage
Ein wichtiger Bestandteil des Winterschutzes ist die Wartung Ihrer Heizungsanlage durch einen Fachmann. Diese Wartung sollte mindestens einmal im Jahr, am besten im Spätherbst, durchgeführt werden, bei der der Heizkessel gereinigt wird. Sie selber sollten vor allem gelegentlich kontrollieren, ob alle Heizkörper in Ihrem Haus ordnungsgemäß funktionieren, oder ob sich undichte Stellen gebildet haben. Dies erkennen Sie meist daran, dass sich Rostspuren am Radiator zeigen. Überprüfen Sie, ob Luft in den Heizkörpern enthalten ist. Wird der Heizkörper nicht mehr komplett warm, müssen Sie ihn entlüften. Achten Sie ebenfalls auf die Wasserdruckanzeige auf dem Manometer am Heizkessel. Ist der Druck unter der markierten Mindestdruckanzeige gefallen, müssen Sie kaltes Frischwasser nachfüllen.

Streuen
Denken Sie rechtzeitig daran, dass Sie genügend Streusalz für den Fall von Glatteis im Haus haben. Bereits im Spätherbst kann es nachts zu Bodenfrost kommen. Streusalz gibt es in jedem Baumarkt oder bei Herstellerfirmen. Andernfalls können Sie auch Sand verwenden, der dann jedoch in größerer Menge gestreut werden muss. Sie sind verantwortlich für den Bürgersteigbereich von Ihrem Haus und für Ihre Einfahrt. Passieren dort Unfälle aufgrund von ungestreutem Boden, werden Sie zur Rechenschaft gezogen.

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