Tipps zum richtigen Heizen & Lüften


Die Temperaturen sind nun ordentlich gefallen – Zeit sich in Erinnerung zu rufen, wie man durch richtiges Heizen und Lüften auch Geld sparen kann.

Rund 85 % des Energieverbrauchs eines Haushaltes fallen auf die Raumheizung, weitere acht Prozent werden für die Zubereitung von Warmwasser benötigt, sechs Prozent für Haushaltsgeräte und ein Prozent für die Beleuchtung der Wohnung. Wer allerdings in einem Niedrigenergiehaus wohnt, dessen Anteil für Raumheizung liegt vermutlich bei rund 60%, für Warmwasser steigt der Anteil dann auf fast 33%.

Richtig Lüften:
Stoßlüften spart auch Geld: Wer die Fenster kurzzeitig (5 – 10 Minuten) weit öffnet, ist besser beraten als derjenige, der das Fenster einfach nur kippt. Die Kippstellung ist lüftungstechnisch eigentlich wirkungslos und vergeudet Energie. Man sollte möglichst mehrfach am Tag, mindestens jedoch morgens und abends stoßlüften. Beim Lüften die Thermostatventile bzw. den Raumthermostat abstellen.

Faustregel: je kühler die Zimmertemperatur, desto öfter muss gelüftet werden, da sich sonst Feuchtigkeit an den Wänden ansammelt und Schimmelbildung möglich wird!

Folgende „Mindest“-Temperaturen sollten auch in der kühleren Jahreszeit eingehalten werden:

  • im Wohnzimmer, Kinderzimmer und in der Küche 20 Grad,
  • im Bad 21 Grad,
  • nachts im Schlafzimmer 14 Grad.

Große Mengen an Wasserdampf (z.B. durch Kochen oder Baden) sofort durch das geöffnete Fenster nach draußen ab zu lüften. Die Zimmertür geschlossen halten, damit sich der Wasserdampf nicht in den übrigen Räumen verteilt. Muss die Wäsche in der Wohnung getrocknet werden, ist es ebenfalls wichtig öfters zu lüften.

WICHTIG: Je dichter die Fenster desto häufiger muss gelüftet werden. Besonders bei neuen Isolierglasfenstern müssen die eigenen Gewohnheiten geändert werden, sonst droht Schimmelbildung.

Richtig Heizen
Thermostatventile an den Heizkörpern können die Temperatur in den einzelnen Zimmern individuell regeln und unterschiedlich warme Räume je nach Bedarf ermöglichen. Wird allerdings mit der Heizung des Wohnzimmers durch eine relativ hohe Einstellung das Schlafzimmer mit geheizt, kommt dies teurer, als wenn man die Heizung im Schlafzimmer zusätzlich ein wenig aufdreht.

Wer tagsüber die Wohnung verlässt, sollte die Heizung nie ganz ausschalten! Ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen verbraucht mehr Energie als Halten einer abgesenkten Durchschnittstemperatur.

Rollläden und Vorhänge nachts schließen, verhindert einerseits ein unangenehmes Zuggefühl durch die kalt abstrahlende Flächen, andererseits verringert sich durch diese Maßnahme auch der Energieverbrauch.

Heizkörper sollten auch nie durch Möbel verstellt oder gar verbaut werden. Mindestens 20 bis 30 Zentimeter Abstand sind notwendig, damit die Energie sich im Zimmer ausbreiten kann. Aus wärmetechnischen Gründen sollten große Schränke auch nicht unmittelbar an einer Außenwand stehen, sondern mindestens zwei Zentimeter Abstand haben.

Weitere Energiesparmöglichkeiten sind:

  • Fenster/ Haustüre abdichten
  • Heizkörpernischen abdichten
  • Heizkörper regelmäßig entlüften

Heizlüfter und E-Radiatoren sollten nur im Notfall benutzt werden, da sie Stromfresser sind und damit auch die Kosten steigen.

Wer mit Öl- oder Kohleöfen heizt, muss diese regelmäßig reinigen und warten (lassen). Der Abzug muss immer einwandfrei funktionieren. Ein übermäßiges Verrußen des Ölofens kann z.B. bedeuten, dass der Ofen nicht richtig bedient wird, dass die Öl zufuhr oder der Abzug nicht einwandfrei funktioniert.

Holz ist nur dann ein guter Brennstoff, wenn es naturbelassen und luftgetrocknet ist (ca. 20 Prozent Wassergehalt nach ca. ein bis zwei Jahren Lagerung). Das Verbrennen von feuchtem oder behandeltem Holz führt nicht nur zu erhöhten Emissionen, sondern erzeugt auch weniger Wärme und kostet damit dann auch mehr.

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